[ Orthopädie Schuhtechnik Landesverband Niedersachsen, Bremen ] Aktive Fußgesundheit
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Passende Schuhe

Unsere Füße tragen uns durchs Leben und sollten deshalb so lange wie irgend möglich gesund und fit erhalten werden. Ausreichende Bewegung und Fußgymnastik tragen aktiv dazu bei. Einen passiven Beitrag leisten Schuhe, die unsere Füße schützen. Freilich müssen sie passen - zu kurze oder zu weite Schuhe schädigen auf Dauer die Füße.

Zehen brauchen Platz

Füße brauchen im Schuh zur Bewegung Raum vor den Zehen. Beim Abrollen wollen sich die Zehen nach vorne schieben. Knapp sitzende Schuhe (auch Strümpfe) verhindern dies. Dieses Stück, das der Schuh länger sein muss als der Fuß, nennt man "Zugabe". Diese Zugabe erfordert, dass die Schuhe an der breitesten Stelle des Vorfußes Halt finden. Die Linie zwischen Außen- und Innenballen ist bei allen Füßen die breiteste Stelle - das Umfangmaß an dieser Stelle nennt man die Weite.

Beim Schuhkauf ist es nun wichtig, bewusst zwischen notwendiger Länge und notwendiger Weite zu unterscheiden. Wird ein zu weiter Schuh durch Längenverkürzung angepasst, werden auf Dauer Fußschäden vorprogrammiert. Die alte Schusterregel lautet: "Lieber länger und enger". Dabei bezieht sich "enger" auf die Schuhweite über der Ballenlinie, nicht der Schuhspitze. Zu weite Schuhe sind immer auch zu kurz.
 

Füße ändern sich am Tag

Eine Eigenschaft unserer Füße ist, dass sie im Tagesverlauf mit wachsender Beanspruchung der Füße größer werden. Das ist nach Person unterschiedlich. So kommt es vor, dass Schuhe, abends gekauft, am nächsten Morgen zu groß erscheinen, Abendschuhe, morgens gekauft, sich als zu eng herausstellen. Leder dehnt sich mit Erwärmung und Beanspruchung aus, zieht sich bei Erkalten wieder zusammen. Unsere Füße wurden für ein Laufen auf unebenen Naturböden entwickelt. In unserer Umwelt ist der Boden meistens platt, hart und eben. Es empfiehlt sich deshalb, im Wechsel Schuhe mit flachen und mittleren Absatzhöhen zu tragen. Sehr hohe Absätze sollten allerdings eine Ausnahme sein. Sportschuhe werden meist knapp, eher kurz getragen, um eine intensivere Fußkontrolle zu haben. Sportschuhe als Alltagsschuhe müssen aber ebenfalls die nötige Zugabe besitzen und meist größer als üblich gekauft werden.
Auf Materialien achten

Unsere Füße schwitzen - je mehr Bewegung, desto stärker. Leder hat die Eigenschaft, Fußfeuchtigkeit zu speichern und nach außen abzugeben. Leder benötigt dazu in der Regel 24 Stunden. Deshalb sollte man seinen Lederschuhen nach einem Tag "Tragen" eine solche lange "Pause" gönnen, um die gespeicherte Feuchtigkeit ganz abgeben zu können. In feuchten Schuhen gedeihen Pilze besonders gut und auch die Kälte dringt leichter durch. Ist das Wetter schlecht, muss man zwei Paar zum Wechseln einplanen. Schuhe mit nicht atmungsaktiven Materialien wie Gummi oder im prägnierte Textilien, sind nur stundenweise zu tragen. Bei Regenstiefeln oder Moonboots kann die Tragezeit durch Wechseln der Strümpfe aus wasserspeichernden Materialien (Wolle) verlängert werden.
Für Regen und/oder Schneematsch haben sich Schuhe mit Goretex, Sympatex und ähnlichen Membranen als Zwischenfutter bewährt. Diese lassen Wasserdampf nach außen, lassen aber für einige Zeit keine Feuchtigkeit von außen herein. Auch Lederschuhe können damit ausgestattet sein. Lederschuhe mit Membran sollten ebenfalls nur einen Tag getragen und dann gewechselt werden.
 

Bedürfnis nach Mode

Schon in früheren Kulturen gab es gesellschaftliche Trends - die sogenannten Modeerscheinungen. Gerade die Schuhmode wechselt schnell und man unterwirft sich gerne ihrem Diktat. Dem kann man nachgeben, sollte aber bedenken, dass Fußschäden dann entstehen, wenn ständig Schuhe getragen werden, die nicht passen. Deshalb sollte man auf stundenweises Tragen ausweichen und seinen Füßen immer wieder Gelegenheit zur "Erholung" geben und sie mit etwas Pflege und Fußgymnastik verwöhnen.


der Fuß
Der Fuß - ein Wunderwerk der Natur
orthopädische Schuhe

Darauf sollte man beim Schuhkauf achten:

Merke: Nicht der einzelne Schuh schadet. Fußschäden entstehen, wenn ständig nicht passende Schuhe getragen werden.

Passende Schuhe müssen immer länger sein als der Fuß (ca. eine Daumenbreite) - und zwar vor den Zehen.

Ein zu weiter Schuh muss durch einen schmaleren Schuh ersetzt werden - und nicht durch einen kürzeren Schuh.

Lederschuhe für den ganzen Tag eher morgens kaufen, speziell Abendschuhe eher gegen Abend.

Lederschuhe einen Tag tragen und dann 24 Stunden "ausschwitzen" lassen.

Schuhe mit kleinem Absatz kaufen - und wenn mit hohem Absatz, dann nur stundenweise tragen.

Gebrauchte Schuhe mit abgetretenen Sohlen und Absätzen sind ein Fall für den Schuhmacher. Er macht sie wieder fit für das tägliche Tragen.



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